Eigentlich sollte es der erste ruhige Flug mit dem neuen BETAFPV Aquila 16 Brushless werden. Der TinyWhoop war eingepackt, das Wetter am Spot war brauchbar und die notwendige Ausrüstung lag bereit.
Nach rund 50 Minuten am Spot war allerdings klar: Heute wird nicht geflogen.
Der Grund war keine beschädigte Drohne und auch kein offensichtlicher Hardwarefehler. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Kombination aus ELRS 3.0, der vorhandenen älteren Ausrüstung und der notwendigen Konfiguration über den BETA FPV Configurator .
Der erste Schritt sollte eigentlich simpel sein: Sender einschalten, Aquila16 einschalten und beide miteinander verbinden.
Beim Brushless Aquila16 kommt ein serieller ELRS-2,4-GHz Empfänger mit ELRS 3.0 zum Einsatz. Damit muss auch die vorhandene Senderkonfiguration zur verwendeten ELRS-Version und zum Empfänger passen.
Mit dem älteren vorhandenen Equipment ließ sich der neue TinyWhoop deshalb nicht einfach wie erwartet binden.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu einem einfachen „Sender findet Drohne nicht“-Problem. Bei ExpressLRS müssen die Firmwarestände und die jeweilige Konfiguration zusammenpassen.
Der nächste Gedanke bei einem FPV-Modell ist normalerweise Betaflight .
USB-Kabel anschließen, Betaflight Configuratort starten und die Einstellungen kontrollieren.
Beim Aquila16 Brushless ist das jedoch nicht der vorgesehene Weg für die relevante BETAFPV-Konfiguration.
BETAFPV stellt für den Aquila16 seinen eigenen BETAFPV Configurator bereit. Dieser wird für die entsprechende Einrichtung und Firmware-Konfiguration benötigt.
Der Rechner am Spot beziehungsweise für die weitere Fehlersuche läuft unter Ubuntu Linux.
Die aktuell verwendete Version des BETAFPV Configurators ist Version 2.0.1. Obwohl BETAFPV eine Linux-Version bereitstellt, lässt sich diese Version auf dem vorhandenen Ubuntu-System derzeit nicht installieren.
Damit war eine vernünftige weitere Diagnose praktisch nicht mehr möglich.
Ohne den vorgesehenen Configurator können wichtige Punkte wie die vorhandene FC-Konfiguration und der aktuelle Firmwarestand nicht sauber überprüft werden.
Der Aquila16 Brushless wurde als Einzelgerät aus China gekauft und nicht als Bestandteil eines aktuellen Komplett-Kits.
Das macht die Situation zusätzlich interessant.
BETAFPV führt für den Aquila16 unterschiedliche Firmwarestände und aktualisierte Firmwarepakete. Deshalb sollte bei einem solchen Einzelgerät zunächst festgestellt werden, welcher Firmwarestand tatsächlich auf dem Flight Controller und dem ELRS-Empfänger installiert ist.
Eine spezielle „China-Firmware“ ist damit allerdings noch nicht nachgewiesen.
Genau deshalb wird momentan auch nicht einfach irgendeine neue Firmware geflasht.
Erst muss festgestellt werden, welche Hardware und welcher Firmwarestand tatsächlich vorhanden sind.
Nach etwa 50 Minuten war die Entscheidung deshalb eindeutig:
Der Aquila16 bleibt zunächst am Boden.
Nicht, weil der TinyWhoop grundsätzlich nicht fliegen kann, sondern weil die Voraussetzungen für einen sicheren ersten Flug noch nicht sauber hergestellt sind.
Der erste Flug wird deshalb verschoben.
Zuerst muss geklärt werden, welcher ELRS- und Firmwarestand tatsächlich auf dem Aquila16 vorhanden ist, anschließend muss der BETAFPV Configurator wieder funktionsfähig zur Verfügung stehen.
Erst wenn Sender und Empfänger zuverlässig gebunden sind und die Konfiguration überprüft werden konnte, geht es wieder an den Spot.
Der erste Versuch hat damit zwar keinen einzigen Flug gebracht – aber immerhin eine wichtige Erkenntnis:
Ein moderner TinyWhoop ist nicht zwangsläufig „einschalten, binden und losfliegen“. Gerade bei unterschiedlichen ELRS-Versionen, älterem Equipment und einem Einzelgerät aus China lohnt sich die saubere Prüfung der Firmware- und Konfigurationskette, bevor die Propeller drehen.
Der Aquila16 bleibt also erst einmal im Koffer.

denn nach 2 Tagen später der Erneute Versuch, man wollte es nicht auf sich sitzen lassen, die Funkeinheit mit der Drohne nicht korrekt zu binden.
Die Drohne vermittelt Ihr Konfigurations dasein mit Lichtsignalen
"blinkend", jede farbe ein Signal
Also alles nochmal, Step by Step
"Besonnen"
Ubuntu ... der Configurator für BetaFPV Drohnen in seiner Version 2.0.1, doch diese Version mag zwar auf amd64 laufen, doch aarm 64 Architekturen wurden nicht bedacht, somit komme ich wohl zum Schluss und baue mir wohl aus den Source Code eine stabile "aarm64" Version selbst, die Bausteine sind im Queltext vorhanden, doch das kann Zeit und Kraft dauern.
Auf jedenfall kann ich mit der Drohne erstmals wieder an die Luft und auch mal "Wandern" gehen und den "vögeln" auf die eine und andere Art näher kommen.