Cinewhoops verbinden geschützte Propeller mit einer Plattform für ruhige und kontrollierte Videoaufnahmen. Bei der GEPRC DarkStar25 und dem GEPRC Cinebot35 liegen die Konzepte allerdings deutlich auseinander.
Während die DarkStar25 auf kompakte Abmessungen und geringes Gewicht setzt, bringt der Cinebot35 wesentlich mehr Antriebsleistung und Nutzlastreserven mit.
Die DarkStar25 ist ein 2,5-Zoll-Cinewhoop mit einem Radstand von 115 mm. GEPRC setzt auf einen TAKER F722 35A AIO-Flightcontroller und 1404-Motoren mit 4600 KV. Die Kombination mit den HQProp-DT63MM-Dreiblattpropellern ist auf einen guten Kompromiss aus Leistung und kontrolliertem Flug ausgelegt.
Als Videosystem stehen unter anderem Varianten mit DJI O4 Pro zur Verfügung. Die Kameraeinheit wird über ein Fünf-Punkt-Dämpfungssystem vom Rahmen entkoppelt.
Der empfohlene Akku liegt bei 4S mit 700 bis 850 mAh. Je nach Ausstattung und Flugstil bleibt die DarkStar25 damit eine vergleichsweise leichte Plattform. GEPRC gibt für die ELRS-Version ohne Akku 145 g an.
Das macht sie interessant für Einsätze, bei denen ein Cinewhoop nicht unnötig groß und schwer werden soll.
Der Cinebot35 ist dagegen ein 3,5-Zoll-Cinewhoop mit 167 mm Radstand. Sein Antrieb besteht aus 2105.5-Motoren mit 2450 KV, einem TAKER-H743-Flightcontroller und einem H60-Mini-ESC mit 60 A.
Die O4-Pro-Version besitzt eine unabhängig gedämpfte HD-Kameraeinheit und eine zusätzliche Aufnahme für eine Actioncam.
Als Energieversorgung sind 6S-Akkus mit 1300 bis 1550 mAh vorgesehen. Die deutlich größere Antriebseinheit stellt entsprechend mehr Leistungsreserven zur Verfügung.
Mit rund 388 g ohne Akku in der ELRS-O4-Pro-Version ist der Cinebot35 allerdings eine völlig andere Gewichtsklasse als die DarkStar25.

©GEPrc Darkstar 25
Der Unterschied zwischen beiden Modellen ist weniger die grundsätzliche Funktion als die Größe der verfügbaren Leistungsreserven.
Die DarkStar25 ist interessant, wenn kompakte Abmessungen und geringes Gewicht im Vordergrund stehen. Sie eignet sich damit besonders für kleinere Locations und Situationen, in denen ein großer Cinewhoop unnötig wäre.
| DarkStar 25 | Cinebot 35 | |
|---|---|---|
| Propeller | 2,5 Zoll | 3,5 Zoll |
| Radstand | 115 mm | 167 mm |
| Flightcontroller | TAKER F722 35A AIO | TAKER H743 |
| ESC | 35 A | 60 A |
| Motoren | 1404 / 4600 KV | 2105.5 / 2450 KV |
| Akku | 4S 700–850 mAh | 6S 1300–1550 mAh |
| Anschluss | XT30U-M | XT60 |
| Videosystem | DJI O4 / O4 Pro | DJI O4 Pro |
| GPS | optional | GEP-M10Q |
| Kamera-Dämpfung | 5-Punkt-System | 6-Punkt-System |
| Actioncam-Halterung | - | vorhanden |
| Gewicht | ab ca. 145 g ohne Akku* | ca. 388 g ohne Akku* |

©GEPrc CineBot 35
Die beiden Modelle sind keine direkten Konkurrenten.
Die DarkStar25 ist der kompakte Cinewhoop. Sie ist leichter, kleiner und einfacher zu transportieren.
Der Cinebot35 ist die leistungsorientierte Variante. Er bringt deutlich mehr Antriebsreserven mit und kann dadurch zusätzliche Kameraausrüstung besser verkraften.
Für leichte, kompakte Filmaufnahmen ist die DarkStar25 der interessantere Ansatz. Wenn dagegen Leistung und Nutzlast im Vordergrund stehen, spielt der Cinebot35 seine größere Plattform aus.
Die technischen Basisdaten stammen aus den aktuellen GEPRC-Produktspezifikationen für DarkStar25 und Cinebot35. ©GEPrc CineBot 35 Darkstar 25